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03.04.2009
Geschlossene Fonds
Rettungsanker für Anleger

Foto:pixelio.de - Hofschlaeger
enorm und mehr als nachvollziehbar. Angesichts der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten bieten die Anlageprodukte den Vorteil, von den Börsen unabhängig zu sein. Neben sicheren Häfen wie Gold oder Staatsanleihen fangen geschlossene Fonds daher den Ansturm jener auf, die aus Wertpapiergeschäften und offenen Finanzprodukten flüchten. "Die Produkte passen momentan sehr gut ins Marktumfeld und bieten ein hohes Ertragspotenzial bei überschaubaren Risiken. Spätestens seit der letzten Zinssenkung ist ein Sparbuch vergleichsweise uninteressant", betont der Fonds-Experte.
Unabhängig von Wertpapiermärkten
Das investierte Kapital hat immer einen realen Gegenwert in Form der Immobilien", verweist Maierhofer im Vergleich zu Aktienspekulationen auf die Vorteile der geschlossenen Beteiligungen. Anders als die offenen Immobilienfonds, die im Zuge eines massiven Anlegerschwundes angesichts der Finanzmarktkrise unter Druck geraten sind, korrelieren die geschlossenen Finanzprodukte nicht mit den Wertpapiermärkten. Ihre Werte sind jedoch vom Immobilienmarkt abhängig, der in Deutschland und Österreich zuletzt eine leichte Preiskorrektur nach unten verzeichnete. "Das Marktumfeld bietet derzeit äußerst gute Chancen. Selbst ein kurzfristiger Preisrutsch spiegelt lediglich die weltwirtschaftliche Situation wider und bietet eine hervorragende Gelegenheit für die Auflage neuer Fonds. Dadurch eröffnen sich Chancen auf einen günstigen Einkauf, wodurch höhere Renditen möglich sind", unterstreicht der WM-AG-Vorstand.
Kein Preisrutsch auf deutschem Immobilienmarkt
Im deutschen Immobilienmarkt sei eine Blasenbildung wie in den USA nicht zu erwarten. Wie der Immobiliendienst First American CoreLogic aufzeigt, ist mittlerweile jedes fünfte US-Eigenheim weniger wert als die Hypotheken ihrer Besitzer. Zudem befinden sich Zwangsvollstreckungen auf einem Rekordniveau. "Deutschland hat 2003 und 2004 seine Delle mit offenen Fonds abbekommen und die Talsohle erreicht. Das stark fremdfinanzierte Immobiliensystem der USA ist auf Europa jedoch nicht anwendbar, weshalb eine derart extreme Blase auszuschließen ist", erläutert Maierhofer. Selbst in Zeiten der "glorreichen Kreditvergabe" hätten sich die Banken nicht annähernd in vergleichbarem Ausmaß an Immobiliengeschäften beteiligt. "Immobilieninvestoren sind an Sachwerten interessiert, die langfristig hohe Renditen bringen. Besonders in Ballungszentren wie Hamburg oder Frankfurt eröffnen sich derzeit vielversprechende Investitionsmöglichkeiten bei guten Einstiegspreisen", so der Experte.
Quelle: pte
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