Glossar
- Basispreis
Preis, zu dem eine Option ausgeübt werden kann. Bei Knockout-Produkten die Knockout-Schwelle.
- Basiswert
Underlying-Opjekt, das einem Geschäft zu Grunde liegt. Z.B.: Aktie bei einem Optionsschein.
- Basket-Zertifikate
Vollziehen die Wertentwicklung eines zu Grunde liegenden Aktienkorbes und biete dem Anleger so die Möglichkeit an dessen Entwicklung zu partizipieren ohne die jeweiligen Einzelaktien kaufen zu müssen.
- Bear
Der Spekulant, der auf fallende Kurse setzt. Er verkauft heute in der Hoffnung auf in Zukunft fallender Kurse, um später billiger zurück zu kaufen zu können. Hierdurch entsteht Verkaufsdruck. Der „Bär“, so bildlich, haut mit seinen Pratzen die Kurse herunter.
- Bear Spread
Eine Optionsstrategie, bei der der maximale Gewinn erzielt wird, wenn der zugrunde liegende Kontrakt fällt und deren maximales Risiko zutage tritt, wenn der Kontrakt im Preis steigt. Die Strategie kann entweder mit Verkaufs – oder mit Kaufoptionen ausgeführt werden. In beiden Fällen wird eine Option mit einem Basispreis, der über der aktuellen Terminnotierung liegt, gekauft und eine Option mit einem Basispreis, der unter der aktuellen Terminnotierung liegt, verkauft. Beide Optionen haben gewöhnlich das gleiche Verfalldatum.
- Blue Chips
Bezeichnung für bekannte, renommierte Aktien mit hoher Marktkapitalisierung.
- Bonität
Bezeichnet die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers.
- Bonus-Zertifikate
Fällt der Basiswert während der gesamten Laufzeit nicht unter eine bestimmte Schwelle, erhält der Anleger eine Bonus-Zahlung. Wird die Schwelle unterschritten, wandelt sich das Bonus-Zertifikat in ein klassisches Partizipationszertifikat, das die Wertentwicklung des Basiswerts eins zu eins abbildet.
- Branchenfonds
Investmentfonds, die ausschließlich in Aktien bestimmter Industriezweige oder Wirtschaftsbereiche, wie z.B. Energie oder Technologie, anlegen.
- Break-Even Point
Gewinn – oder Verlustschwelle. Dort, wo Ihre Gewinn – bzw. Verlustzone beginnt.
- Bull Spread
Eine Optionsstrategie, bei der der maximale Gewinn erzielt wird, wenn der zugrunde liegende Kontrakt weit genug steigt, und deren maximales Risiko zutage tritt, wenn die Terminnotierung weit genug fällt. Dabei wird eine Option mit einem Basispreis, der unter der aktuellen Terminnotierung liegt, gekauft und eine Option mit einem Basispreis, der über der aktuellen Terminnotierung liegt, verkauft. Beide Optionen haben im allgemeinen den gleichen Verfalltermin. Diese Strategie kann entweder mit Verkaufs – oder mit Kaufoptionen ausgeführt werden.
- Bullish
Dieser Begriff beschreibt eine Überzeugung oder einen Ausblick, bei der/dem man erwartet, dass es zu einem Preisanstieg kommt, und zwar zu einer Aufwärtsbewegung des gesamten Marktes.
- Butterfly-Spread
Eine Optionsstrategie, bei der sowohl das Risiko als auch die Gewinnchancen begrenzt sind. Man führt sie aus, indem man einen Hausse-Spread und einen Baisse-Spread kombiniert. Die Strategie umfasst drei verschiedene Basispreise, wobei beim Hausse-Spread die beiden niedrigeren und beim Baisse-Spread die beiden höheren angewendet werden. Die Strategie kann sowohl mit Verkaufs – als auch mit Kaufoptionen vorgenommen werden. Es gibt vier verschiedene Arten, Optionen zu kombinieren, um die gleiche Grundposition zu errichten.
- Buy-and-Hold-Strategie
Aktien kaufen und halten. Diese Strategie wurde u.a. von Andre Kostolany propagiert, da ultralangfristig Aktien und Indizes immer neue Höchststände erreichen.
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